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Ein denkwürdiges Intercrosse-Wochenende beim Christmas Cup in Prag

Was macht ein Ewok am 1. Adventwochenende?

a)      Er fördert den Sportartenschutz, indem er sich für die Belebung der seit kurzem heimisch ansässigen Randsportart Intercrosse einsetzt.
b)      Er lernt das Ewoks-Lied in einer für einen Ewok unverständlichen Sprache.
c)      Er tanzt tschechischen Sirtaki.

Richtig: Alle drei Antwortmöglichkeiten stimmen. – Der Christmas Cup in Prag am 1. + 2. Dezember 2012 machte es möglich!

Der heiß ersehnten Einladung der Prague Bandits zu diesem tollen Intercrosse-Turnier folgten wir gerne und reisten im Konvoi in die tschechische Hauptstadt. Nach reiflicher taktischer Überlegung waren zwei Ewok-Teams angemeldet und nach den Vereinsfarben benannt worden. Am Vorabend des Turniers ließen wir uns von dieser Aufteilung in „The Yellow Ewoks“ und „The Black Ewoks“ nichts anmerken und rotteten uns für die letzten Vorbereitungen zusammen: Beim Sirtaki-Tanzen übten wir uns in Wendigkeit, trainierten unsere Schnelligkeit und versuchten tschechische Codewörter der Mittanzenden aufzuschnappen. Das gemeinsame Werwolf-Spielen war Teil der mentalen Vorbereitung, um den Teamgeist zu schärfen und Siegesstrategien zu erproben.

 

Bestens gerüstet starteten wir so am nächsten Tag nach einem deftigen Frühstück ins Turnier. Gespielt wurde je 3x12 Minuten (bzw 4x12 Minuten in den Platzierungsspielen) in zwei Gruppen zu je fünf Teams. Im Eröffnungsspiel wurden die Yellow Ewoks kräftig von den Black Ewoks angefeuert. Die Turnierspiele hatten einiges zu bieten: Wir sahen fulminante Tore, atemberaubende Interceptions, einzigartige Dodges, riesen Chancen und viele energiegeladene Ewoks. Während andere Teams lediglich mit Punkten punkteten, waren wir Ewoks einfallsreicher: Wir trumpften mit unserem Auftreten, unseren Dressen und unserer guten Ewoks-Laune auf. Aufgrund der großen Zahl an Ewoks kam nämlich kaum ein Spiel ohne Ewoks-Beteiligung aus (sei es als Spieler, Referee, Schreibkraft oder Zeitmanager). Unsere strahlend neuen Dressen zeigten sich von ihrer schönsten Seite: der gelben Außen- und der schwarzen Innenseite. Und auf beiden Spielfeldern und in den Gängen ertönten E-E-Ewoks-Freudenrufe.

    

Bei diesem Ansporn ist es uns leicht gefallen, mit Spaß am Sport dabei zu sein. Und so kam es, dass die Yellow Ewoks in einem spannenden Spiel den Intercrossern der Uni Trier mit 19:16 überlegen waren. Trotz des laufintensiven Turniertags musste dieser legendäre Erfolg natürlich bei der Party am Abend gebührend gefeiert werden. Bei der vorweihnachtlichen Geschenkübergabe bereiteten wir den anderen Spielern mit österreichischen Schmankerln eine Freude und knüpften Kontakte, um Spielertransfers für das kommende Jahr anzubahnen.

 

Am nächsten Tag wurden die Platzierungsspiele ausgetragen. Aufgrund des Sieges der Yellow Ewoks über die Uni Trier am Vortag kam es nicht zu der großen Ewoks-Begegnung. Die Spieler der Uni Trier konnten die Niederlage nicht auf sich sitzen lassen, waren schon früh von der Party aufgebrochen und besiegten die Black Ewoks. Die Yellow Ewoks unterlagen ihren Gegnern in den Platzierungsspielen und belegten den tollen achten Platz.

Fazit: Das große Wiener Derby muss somit noch auf sich warten lassen. Dennoch wird dieses 1. Adventwochenende in alle Ewoks-Geschichtsbücher eingehen. Und ich kann euch versprechen, dass noch viele weitere Intercrosse-Erfolge unsere Bände füllen werden. - Danke an alle, die zu diesem spitzen Wochenende beigetragen haben!

Kathi Prochazka