Pannon Inter-Crosse Cup 2013

Es war wieder soweit. Bereits zum zweiten Mal nahmen die Vienna Ewoks am Pannon Cup teil. Für viele Ewoks war es auch ihr erstes Turnier überhaupt. Dementsprechend gaben sich Freude, Nervosität und Aufregung die Klinke in die Hand. Dass ein besonderes Wochenende bevor stand, war aber allen klar.

 

Am Freitag, den 14.6.2013, begann die Reise nach Szombathely, einem kleinen gemütlichen Städtchen in Ungarn. Nach einer zweistündigen Autofahrt waren wir auch schon da und konnten auf unsere Zimmer. Aber ein Ewok legt ja bekanntlich niemals eine Pause ein, weshalb wir eine kleine Sightseeing Tour einlegten und schließlich bei einem Griechen ein großartiges Abendessen genossen. Danach zeigten wir beim nahe liegenden A-Club schon einmal, wer hier die waren Party-Könige sind. Und nach ein paar Getränken endete auch schon der erste Tag in Szombathely.

Ein paar Stunden später war es dann so weit. Der erste Spieltag hatte begonnen. An diesem Tag standen vier Spiele (Sonntag waren es zwei), zu jeweils 2x 15 Minuten an. Dies war auch die Premiere unserer neuen Strategie. Liefen bei anderen Spielen noch immer so viele wie möglich nach vorne mit, wenn wir einen Angriff starteten, einigten wir uns diesmal darauf, dass zumindest einer immer hinten bleiben sollte. Dass das System funktionierte zeigte sich sehr deutlich in manchen Situationen, ansonsten hätten wir wahrscheinlich noch mehr Gegentore kassiert.

Die Ewoks kämpften hart. Rannten so schnell sie konnten. Zeigten Einsatz. Schossen Tore wie die Wahnsinnigen. Dennoch reichte es zu keinem Sieg. Einfach machten wir es aber nie jemanden und besonders das ungarische Team brachten wir zum Schwitzen, immerhin ging das Spiel nur 16:12 für sie aus. Am Ende des Tages nahmen die Ewoks natürlich auch an der Party teil und hatten viel Spaß. Es wurden nette Gespräche geführt, Kontakte geknüpft und insgesamt wurde überhaupt der Teamgeist unter allen Mannschaften gestärkt.

Sonntags waren alle Ewoks sogar noch motivierter als am Tag zuvor. Zwar mussten die Körper noch Tribut zollen, wegen der Anstrengungen am Tag zuvor, aber die Anreise von drei weiteren Ewoks, spornte die bereits anwesenden zusätzlich an und so kämpften wir alle wie die Berserker und machten den Gegnern Dampf unter den Füßen. So können wir behaupten, dass wir nicht kampflos verloren haben. Insbesondere beim Spiel gegen die Uni Trier konnten wir wieder sehr viele gute Aktionen zeigen.  Bei der Siegerehrung gratulierten wir anschließend den Siegern und machten uns auf dem Heimweg.

Fazit:

Die Ewoks haben an diesem Wochenende wieder sehr viel gelernt. Wir konnten einige neue Taktikten testen, die wir im Training sicher noch perfektionieren werden. Auch wurden wieder neue Kontakte geschlossen. Alle Ewoks freuen sich schon wieder auf nächstes Jahr und sind hoch motiviert. Denn dann wird das Imperium zurück schlagen.

Kevin Malek